Torgauer Singekreis e.V.
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Chorregeln!!!

erstellt von Kerstin Stephan

 

             Die goldenen Regeln des Chorgesangs, die zum Gelingen

             eines Konzerts  beitragen

  1. Die Proben beginnen pünktlich zur vereinbarten Zeit. Sei mindestens    10 Minuten vor Beginn im Probenraum, um deinen Platz vorzubereiten, neue Noten entgegenzunehmen und mit deinen Nachbarn ein paar Neuigkeiten auszutauschen.

  2. Lass den Alltag draußen. Konzentriere dich nur auf die Musik. Das wird dir guttun und du hast viel mehr Lust zum Singen.

  3. Nutze das Einsingen für dich, singe nicht zu laut und genieße die Gelegenheiten, stimmliche Möglichkeiten auszuprobieren.

  4. Habe immer einen Bleistift parat, um dir während der Liedproben Notizen zu machen, an welchen Stellen du zum Beispiel nicht atmen sollst, wo du vielleicht aufpassen musst, damit du nicht einen falschen Ton singst oder in die Pause hineingerätst. Der Chorleiter macht dich in der Probe auf solche Stellen aufmerksam.

  5. Hab Geduld beim Üben. Manches klappt erst nach mehreren Versuchen.

  6. Wenn deine Stimmgruppe gerade nicht probt, dann höre den anderen Sängern beim Üben zu. In Gedanken kannst du schon deine Stimme hinzufügen (aber bitte nicht mitsingen!). Deine Einsätze beruhen oft auf „Stichpunkten“ aus den anderen Stimmlagen. Wenn du mit der Notenschrift zurechtkommst, verfolge diese und beobachte, wo du dich einfügen musst.

  7. Singe immer nur so laut, dass du deine Nachbarn und die anderen Stimmgruppen gut hören kannst. Hörst du sie nicht, dann bist du zu dominant und das könnte den Chorklang zerstören.

  8. Sei aufmerksam und stelle dem Chorleiter in der Probe nur dann Fragen, wenn sie für den gesamten Chor wichtig sind. Mache das aber so, dass es den Ablauf der Probe nicht stört. Wenn du weißt, dass die Frage allein dich persönlich betrifft, dann suche nach der Probe das Gespräch mit einem sicheren Sänger oder dem Chorleiter.

  9. Schau an den probenfreien Tagen manchmal in deine Chormappe und lies dir die Texte durch. Hast du die Möglichkeit, etwas zu üben, was du noch nicht so gut kannst, dann mach das! Wenn du zu Hause kein Instrument hast oder wenn du deine Familie mit dem Gesang nicht stören willst, versuche einfach, die Texte so weit zu lernen, dass du in der Probe und im Konzert oft nach vorn schauen kannst.

  10. Das Konzert findet endlich statt. Du kannst deine Arbeit präsentieren und dich daran erfreuen. Schau im Konzert nicht zu oft auf deine Notenblätter, sondern achte besonders auf den Dirigenten. Er leitet dich auch über schwerere Stellen. Das macht dich sicher. Sieh ab und zu auch ins Publikum. Die Zuhörer werden es dir danken. Versuche, die Texte so schön wie möglich auszusprechen. Deine Körperhaltung und dein Gesichtsausdruck sollen zum Liedinhalt passen.

            

           Garantiert gute Tipps für die Vorbereitung eines „besonderen“ Konzerts

                                                                                                                            

  1. Den Probenbeginn interpretiere auf deine Weise. Komm nur zur Probe, wenn du wirklich Zeit hast. Falls du zu spät kommst, ist das nicht schlimm, dann merken wenigstens alle, dass du da bist.

  2. Fühlst du dich vom Alltag gestresst, sorge dafür, dass das die anderen mitbekommen. Du brauchst unbedingt Zuspruch.

  3. Beim Einsingen geht es ja um nichts, das Konzert ist noch in weiter Ferne. Warum also anstrengen? Heb dir deine Energie für die echten Lieder auf!

  4. Wenn du eine Stelle in einem Lied nicht singen kannst, ist es natürlich dein gutes Recht, diesen Teil immer nach deiner Version zu singen, Musik ist ja schließlich Interpretationssache. Die Zuhörer finden den Schuldigen eh nicht heraus. Außerdem musst du immer, wenn eine Stelle dir nicht behagt, deine Nachbarn in der Probe deutlich darüber informieren, denn du wirst das in jeder Probe falsch singen und die anderen sollen sich nicht darüber wundern.

  5. Wenn du ein Lied nicht magst oder nicht gut singen kannst, dann schimpfe so lange darüber, bis du Gleichgesinnte findest.

  6. Wenn die anderen Stimmgruppen proben, hast du Pause. Genieße diese Momente. Erkundige dich bei deinen Nachbarn nach ihrem Befinden, frage nach dem Wetter draußen und überlege gemeinsam mit den anderen, was du am Wochenende kochen sollst. So kannst du viel Zeit sparen.

  7. Singe so laut du kannst, denn du bist wichtig. Deine Familie im Saal soll dich beim Konzert heraushören und außerdem singen die anderen falsch, nicht du!

  8. Wenn du eine Frage hast, stelle sie ohne Umschweife. Du hast so viel im Kopf und nicht nur die Probe. Du weißt Liedtitel oder Taktzahl nicht, weil du eben noch in Gedanken warst? Mache das deiner Umgebung unbedingt begreiflich.

  9. In der probenfreien Zeit hast du andere Dinge zu tun. Das Konzert wird schon irgendwie klappen. Es reicht, wenn du am Tag vor dem Konzert einen Blick in deine Notenmappe wirfst. Den Text verstehen die Zuhörer sowieso nicht so gut.

  10. Du hast wochenlang geprobt und doch war die Zeit für dich zu kurz. Der Dirigent wird es im Konzert schon richten. Das ist in seinem persönlichen Interesse. Mach dir also keine Sorgen. Die anderen Sänger singen ohnehin schlechter, als du. Schau manchmal nach vorn, aber konzentriere dich mehr auf deine Mappe. Das Publikum denkt dann, dass die Lieder besonders schwer sind und bewundert dich dafür. Außerdem sehen die Leute so nicht, dass du erst jetzt den Text von Strophe zwei und drei verinnerlichst. Mach trotzdem die ganze Zeit über ein sicher wirkendes Gesicht, das ist immer besser, als ängstlich auszusehen.

 

 

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